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Vorstandsmitglieder und Gründungsteam

Vorstandsmitglieder

lic. phil. Pascale Bruderer Wyss [Präsidentin Vorstand und Gründungsmitglied]
Ständerätin

„Die energiepolitischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind für den Energiekanton Aargau auch eine grosse Chance. Eine Chance, die es gemeinsam zu packen gilt! Dazu braucht es nun den Brückenschlag zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Denn das volkswirtschaftliche Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energien sowie Entwicklung energiesparender Geräte und Prozesse ist enorm. Und der Kanton Aargau verfügt über beste Voraussetzungen: von den natürlichen Bedingungen über renommierte Bildungs- und Forschungsinstitutionen bis hin zu einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur mit hervorragend positionierten Unternehmen.

Cleantech soll im Aargau als zentraler Standort- und Erfolgsfaktor erkannt, kommuniziert und gefördert werden. Darauf wollen wir mit dem Verein Cleantech Aargau gemeinsam – über alle Branchen, Parteien und Generationen hinweg – aufmerksam machen.“

pascale.bruderer@cleantech-aargau.ch

www.pascale-bruderer.ch

 

René Herzog [Vorstand und Gründungsmitglied]
Vorsitzender Gruppengeschäftsleitung Herzog Kull Group

„Der nachhaltige Umgang mit Energie erfordert in der modernen Gebäudetechnik viel fachspezifisches Wissen und interdisziplinäres Denken. Effizienter Einsatz von elektrischer Energie beginnt mit dem nutzerspezifischen Energie-Konzept, der verlustoptimierten Energieverteilung, der richtigen Steuerung mittels moderner Gebäude-Automation bis hin zur richtigen Wahl der Beleuchtung, Motoren, Heizungen, Haushaltapparaten und Endgeräten jeglicher Art. Diese zentralen Aufgaben übernimmt der Elektro-Ingenieur.

Mit dem Einsatz von Apparaten und Geräten mit „Best Technik“ und dem Label der Effizienzklasse A bzw. A+ lassen sich signifikante Energieeinsparungen erzielen.Spezialisten berechnen dieses Einsparpotential aktuell zwischen 10 und 20 TWh, was bis zu einem Drittel des heutigen schweizerischen Stromverbrauches entspricht.Minimale Betriebskosten, hohe Verfügbarkeit, Komfort und Sicherheit werden durch ein innovatives Gebäudekonzept erreicht und beeinflussen den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes positiv. Neben der Primärenergieeinsparung bewirkt die Energie- und Stromeffizienz auch eine Reduktion der volkswirtschaftlichen Kosten der Erderwärmung. In Verbindung mit dem Einsatz von erneuerbarer Energie, wie zum Beispiel der Photovoltaik, kann ein bedeutender Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung erzielt werden.

Herzog Kull Group befasst sich schon seit langer Zeit mit Aufgaben der rationellen und effizienten Anwendung der Elektro-Energie. Um der immer noch grösser werdenden Verantwortung in allen Themen der Energiepolitik wie Ökologie, Ökonomie und Energieeffizienz gerecht zu werden, hat HKG einen Beirat mit Vertretern aus Energiewirtschaft, Politik, Gebäudetechnik-Wissenschaft und Immobilien-Management geschaffen. Cleantech umfasst all jene Produkte, Dienstleistungen und Prozesse, welche einen schonenden Ressourceneinsatz ermöglichen und den Ausstoss von Schadstoffen verringern, was sich ideal mit den Zielen in der modernen Gebäudetechnik vereinbaren lässt. Der Mehrwert liegt in den tieferen Kosten, der höheren Effizienz oder gesteigerten Leistung bei geringerem Ressourcenverbrauch. Die Kombination Reduktion des Verbrauches und nachhaltige Produktion erachtet Herzog Kull Group als wegweisend und unterstützt deshalb die Initiative des Vereins Cleantech Aargau mit vollster Überzeugung.“

rene.herzog@cleantech-aargau.ch

www.hkg.ch

 

RalfBucherRalf Bucher [Vizepräsident Vorstand]
Geschäftsführer Bauernverband Aargau und Grossrat Kanton Aargau

„Der Energiekonsum der Schweiz stieg seit dem zweiten Weltkrieg um 800 % an. Die Aargauer Landwirtschaft spürt die Auswirkungen mit Temperaturanstieg und zunehmenden Wetterextremen überdurchschnittlich. Der Bauernverband Aargau (BVA) hat deshalb ein Beratungsangebot im Energiebereich geschaffen mit dem Ziel, sämtliches Potential der Aargauer Landwirtschaft auszuschöpfen und die Energieeffizienz zu steigern.

Das am einfachsten nutzbare Potential in der Landwirtschaft ist die Sonnenenergie. Mit 1000 Scheunendächern (ca. 20 % der Bauerndächer) können rund 10 % des Stromkonsums der Aargauer Haushalte abgedeckt werden. Mit der Produktion von Biogas kann das Energiepotential in der Gülle und im Mist ausgeschöpft werden und im Bereich Energieeffizienz gibt es verschiedene Projekte, beispielsweise die Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung, welche Energieeinsparungen von über 40 % bringen.

Dies alles setzt ausgeklügelte Techniken voraus, die unter dem Begriff Cleantech zusammengefasst werden. Meine Motivation, mich im Verein Cleantech-Aargau zu engagieren, ist denn auch das Zusammenführen der verschiedenen Branchen und Technologien, um Synergien zu nutzen. Sie haben es in der Hand, ob Sie als Gewinner oder Verlierer in eine nachhaltigere Energiezukunft starten.“

ralf.bucher@cleantech-aargau.ch

www.ralf-bucher.ch

www.bvaargau.ch/BVAargau/Dienstleistungen/Energieberatung.aspx

 

Fritz-GassmannDr. Fritz Gassmann, Physiker ETH [Vizepräsident Vorstand und Redaktion Newsletter]
ehemaliger Projektleiter iLab PSI

„Die grössten Hemmnisse beim Übergang zu einer nachhaltigeren Energieversorgung der Schweiz befinden sich in den Köpfen von Bürgern und Politikern. Solche Barrikaden lassen sich am ehesten durch konkrete Beispiele von Anlagen und Systemen abbauen, die man besuchen und ansehen kann. Der Verein Cleantech Aargau möchte solche Objekte auf einer Aargauer-Karte darstellen und die Öffentlichkeit ermuntern, diese zu besuchen. Erst wenn breite Bevölkerungskreise überzeugt sind, dass erneuerbare Energien funktionieren, kann die Energiewende realisiert werden.“

fritz.gassmann@cleantech-aargau.ch

 

PeterRichnerDr. Peter Richner [Vorstandsmitglied]
Stellvertretender Direktor EMPA

„Eine sichere und zuverlässige Energieversorgung ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung. Heute deckt die Schweiz zwei Dritteln ihres Energiebedarfs mit fossilen Energieträgern, die zu 100% aus dem Ausland importiert werden und bei deren Verbrennung entsprechende Mengen von klimawirksamem CO2 emittiert werden. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie entfallen zudem in den kommenden Jahren 9% des heutigen Energieangebotes.
Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, ist in vielen Bereichen ein grundsätzliches Umdenken notwendig. Gefragt sind Technologien, die bei massiv verringertem Energiebedarf die gleiche oder eine bessere Leistung bieten und die sich primär auf erneuerbare Energien stützen. Das ist für mich Cleantech. Der Aargau hat beste Chancen, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen und damit auch seine wirtschaftliche Zukunft zu sichern.“

peter.richner@cleantech-aargau.ch

www.empa.ch

 

Weitere Gründungsmitglieder

Prof. Jürg Christener [Gründungsmitglied]
Direktor der Hochschule für Technik an der Fachhochschule Nordwestschweiz

„Wenn wir weiterhin in einer lebenswerten Umgebung in angemessenem Wohlstand leben wollen, müssen wir uns an einen anderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, insbesondere mit der Energie gewöhnen. Eine Umstellung, vielleicht sogar ein Verzicht, nur aus Einsicht funktioniert für eine Mehrheit der Bevölkerung nicht. Selbst in der Schweiz, wo kaum ausgeprägte Not vorhanden ist und die Bürgerinnen und Bürger über eine gute Ausbildung verfügen, braucht es mehr.

Hier setzt Cleantech an! Nutzen wir das ausgeprägte technische Know-how in der Schweiz und im Aargau, um damit technische Lösung zu entwickeln, welche es den Menschen erlauben, ohne wesentlichen Verzicht effizient mit Energie und weiteren wichtigen Ressourcen umzugehen. Damit das Bewusstsein und das Know-how gebildet und erweitert werden kann, ist eine entsprechende Bildung und Ausbildung zentral. Die Hochschule für Technik FHNW mit ihrer strategischen Stossrichtung „Energie- und Ressourceneffizienz“, welche sich in vielen Projekten der anwendungsorientierten Forschung niederschlägt, und ihrem neuen Studiengang „Energie- und Umwelttechnik“, leistet einen wesentlichen Beitrag zum Thema Cleantech.“

juerg.christener@cleantech-aargau.ch

www.fhnw.ch

 

Franz Grüter [Gründungsmitglied]
CEO und Verwaltungsratspräsident green.ch AG

„green.ch betreibt im Kanton Aargau und an anderen Standorten in der Schweiz mehrere hoch moderne Rechenzentren. In diesen Rechenzentren verbrauchen wir viel Strom. Dank modernen Technologien konnten wir aber in den letzten Jahren den Stromverbrauch insgesamt um über 40% reduzieren.

green.ch ist der Überzeugung das Energieersparnis und Nachhaltigkeit in der Nutzung von Energie durchaus mit ökonomischen Interessen in Einklang gebracht werden können. Dazu braucht es neue innovative Technologien, mit denen dies umgesetzt werden kann. Solche Technologien wiederum bilden eine gute wirtschaftliche Basis für neue Unternehmen und Geschäftszweige, die wiederum auch neue HighTech Arbeitsplätze schaffen werden.

Die Schweiz und der Kanton Aargau können hier eine wichtige Vorreiterrolle übernehmen. Deshalb unterstützen wir mit voller Überzeugung die Aargauer CleanTech Initiative. Die CleanTech Initiative geht in ihrem Ansatz davon aus das nicht die Nutzung von Energie verboten werden soll, sondern mit innovativen Technologien der Verbrauch reduziert und optimiert wird. Ich freue mich wenn sich viele weitere Unternehmen diesem Gedanken anschliessen.“

franz.grueter@cleantech-aargau.ch

www.green.ch

 

Prof. Dr. Joël Mesot [Gründungsmitglied]
Direktor des Paul Scherrer Institut PSI

„Die Preise von einigen sehr beschränkt vorkommenden und für die Herstellung von Produkten der Informations-, Medizinal- und Energietechnik wesentlichen Rohmaterialien haben sich 2011 mehr als verdreifacht! Firmen, denen es gelingt Technologien zu entwickeln, die mit weniger oder einem Ersatz dieser seltenen Rohstoffe auskommen, werden als Gewinner dieses Trends hervorgehen und von einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil profitieren.

Mit seinen vielen KMUs und Technologiezentren, verbunden mit einer Initiative wie dem Verein Cleantech Aargau und einem entsprechendem politischen Willen, hat der Kanton Aargau die Trümpfe in der Hand, eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“

joel.mesot@cleantech-aargau.ch

www.psi.ch

 

Dr. Peter Staub [Gründungsmitglied]
dipl. Ing. ETH, EMBA-HSG – Dozent ETHZ
Geschäftsführer der pom+consulting AG

„Ich habe vor 15 Jahren eine eigene Unternehmung gegründet mit dem Ziel , den Lebenszyklus von Immobilien von der ersten Idee bis zum Abbruch zu optimieren. Daher der Name pom+, d.h Projekt und Objektmanagement.

Die wesentlichen Ziele bestanden neben der Optimierung der vorhandenen Bausubstanz darin, die Planung und Projektierung der Bauwerke so zu beeinflussen, dass der Ressourceneinsatz für spätere Nutzung, Bewirtschaftung und Erhaltung effizienter und effektiver erfolgen kann. Dazu gehören beispielsweise Betriebs-, Organisations- und Datenkonzepte.

Der Markt hat sich bezüglich unseren Anforderungen an ein integriertes Immobilienmanagement in den letzten 15 Jahren massiv verändert. Damals waren erst einige wenige öffentliche oder private, visionäre Eigentümer bereit, ihre Bauwerke so zu bauen, resp. umzubauen, dass Aspekte der Energieeffizienz oder optimalen Bewirtschaftung als gleichwertige Beurteilungskriterien wie beispielsweise Ästhetik betrachtet wurden. In der Zwischenzeit haben sich unter anderem auch die gesellschaftlichen Werte verändert. Themen wie CO2-Ausstoss oder das wachsende Bewusstsein nicht erneuerbarer Ressourcen führten dazu, dass professionelle Bauherren und Eigentümer ihre eindimensionale Sichtweise erweitert haben. Ökologische, soziale und langfristig wirtschaftliche Themen haben das kurzfristige Denken überholt.

Für die Realisierung der entsprechenden Konzepte und Methoden sind auch neue Technologien gefragt. Ich möchte mich weiterhin persönlich dafür einsetzen, dass die Wertschöpfung des gebauten und noch zu bauenden Immobilienbestandes Schweiz erhöht wird. Cleantech Aargau ist dafür eine sehr geeignete Plattform.“

peter.staub@cleantech-aargau.ch

www.pom.ch

 

Dipl. Ing. FH Alfred Waser [Gründungsmitglied]

„Cleantech umfasst Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, welche uns darin unterstützen, die natürlichen Ressourcen schonend zu wirtschaften. Die Menschheit weiss längst, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind, und dass der Umgang mit ihnen dazu führen kann, dass wir uns lokal wie global die Lebensgrundlagen entziehen. Wir wissen, dass wir etwas dagegen tun müssen. Aber was?

Kein Mensch kann alles wissen, geschweige denn selbst entscheiden. Er ist in vielen Bereichen auf Handlungsempfehlungen angewiesen. Wir erinnern uns: Altbundesrat Adolf Ogi hat uns in den 90er Jahren vorgemacht, wie wir unsere Frühstückseier mit möglichst geringem Energieaufwand kochen können. Auch heute gibt es gute Ansätze dieser Art: Energielabel auf Geräten, Klassierung von Autos nach Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoss, Entsorgungsvorschriften auf Batterien, u.a.m.

Trotzdem steigt der Energieverbrauch laufend, werden Rohstoffe bereits knapp. Wo sind die Ogis von heute, die uns Empfehlungen geben, wie jeder von uns Ressourcen schonend leben kann? Der Verein Cleantech-Aargau kann eine Plattform bieten, wo Wissensträger Informationen, Handlungsempfehlung vermitteln können.“

alfred.waser@cleantech-aargau.ch


Prof. Dr. Alexander Wokaun [Gründungsmitglied]
Leiter des Forschungsbereiches Allgemeine Energie Paul Scherrer Institut PSI, Professor für Chemie ETH Zürich

„Der Forschungsstandort Aargau kann wesentlich zum Erreichen der Ziele der Cleantech-Initiative beitragen. Wir entwickeln Technologien für

-effizientes Erbringen von Energie-Dienstleistungen
-ressourcen- und umweltschonende Mobilität
-Energiespeicherung
-Steigerung von Material- und Ressourceneffizienz
-Umwelt-Monitoring und Umwelt-Technik.

Im Zentrum der Hightech-Strategie des PSI stehen die Initialisierung und Durchführung von Projekten gemeinsam mit den Umsetzungspartnern, die Förderung des Wissens- und Technologietransfers, insbesondere auch mit aargauischen Unternehmen, und die Förderung von Spin-offs und Unternehmensgründungen.“

alexander.wokaun@cleantech-aargau.ch

www.psi.ch


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